MatschScheibe & Scheibenkleister

logo_kinderfilmhausDas Projekt:

Durch die Unterstützung der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg freuen wir uns euch 2014 kostenfreie Workshops bei uns und in Schulen sowie eine offene Werkstatt anbieten zu können. Alle Angebote sind ab 8 Jahren bis ins hohe Alter geeignet.

Jeden Mittwoch um Fünf, als schulische Projektwoche und in einem intergenerativen Ferienworkshop öffnen Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg im Kinderfilmhaus die experimentelle Filmwerkzeugkiste für Jung & Alt und zeigen euch unter dem Motto „Learning by doing“ Tricks und Techniken wir ihr euren Film gestalten könnt, von der Idee bis zum fertigen Film.

Impressionen aus den Workshops:

Die Filme:

illu1_gefuehlskinoOb z.B. ein experimentelles Märchen, ein lustiger Werbeclip, eine Liebesgeschichte, Musical oder Horrorfilm oder eine intergalaktische Kochshow, die Art des Filmes bleibt Euch überlassen. Wir mögen Gefühlskino, deshalb sollte jeder Film ein konkretes GEFÜHL behandeln.

Studenten und Alumni der Filmakademie geben ihr technisches, dramaturgisches und künstlerisches Wissen an den Nachwuchs und an ältere Menschen weiter.

illu_16_maedchenWir analysieren gemeinsam die Lieblingsfilme der Teilnehmer, decken Sehgewohnheiten auf und schaffen einen Raum um mit professionellen Produktionen, deren Geschichten, Kameras, Schnitt und Licht zu experimentieren. Wie ist es, vor einer Kamera zu stehen? Wie entsteht eine mitreißende Geschichte? Gemeinsam entwickelt die Gruppe kreative Werkzeuge um Gewohntes aufzubrechen und durch Wortspiele, kreative Schreibtechniken, Techniken zur Ideenfindung, Umgang mit der Foto- und Video-Kamera, Interviewübungen, Schauspieltechniken, Spiel mit Geräuschen und Musik, sowie mit Schnitttechniken zu experimentieren. In Übungsfilmen werden Ideen getestet, betrachtet, analysiert und im Plenum weiterentwickelt.

illu_17_jungeDie Themenwahl ist frei. Im Focus steht aber das Sensibilisieren von und Experimentieren mit Gefühlen. Die jungen und älteren Filmemacher erzählen in kleinen Geschichten was sie zum Lachen bringt, ihre Sehnsüchte, was sie befremdet, aber auch was sie ängstigt. Ob im Kleinen als Daumenkino, Comic oder Storyboard oder im Team als Hörspiel, realitätsnaher Dokumentarfilm oder als animierter Sience-Fiction-Film, die Tonalität bleibt den Machern überlassen. Rhythmus, Bewegung und Geschwindigkeit der Geschichten richten sich nach dem persönlichen Geschmack der Teilnehmer. Sie beschreiben und diskutieren ihre Inhalte in der Gruppe und wählen die überzeugendsten Geschichte aus, die dann realisiert wird.

illu_04_rolleDie Dozenten geben konstruktiv Input, vermitteln filmtheoretisches Basiswissen und Handwerk, regen zum Querdenken an und begleiten die Teilnehmer je nach deren persönlichen Wissensstand. Nach dem Prinzip „Learning by doing“ werden kreative Bilderwelten geschaffen um das Selbstbewusstsein des Einzelnen und die gegenseitige Toleranz in der Gruppe zugleich zu stärken. Das geschieht durch Erarbeiten von bildnerischen Ausdrucksformen, durch Selbstreflexion und durch konstruktive Wirkungsanalysen der Übungsfilme und Geschichten in der Gruppe und durch die Zusammenarbeit im Filmproduktionsteam.

Alle Diskussionen werden von den Dozenten moderiert. Inhalte nach dem Ansatz unseres Studienfaches Filmgestaltung I besprochen: Was sehe ich? Welche Gefühle und Assoziationen löst die Idee bei mir aus? Und was will ich wirklich erzählen? Erzählerische Lücken und Erfolge werden in der Gruppe angesprochen und ohne Wertung moderiert.